Autogenschweißen
Das Autogenschweißen
Verfahren
Das Gasschmelz- oder auch Acetylenschweißen ist weitläufig als Autogenschweißen bekannt. Hierbei werden Werkstücke aus Metall mittels offener Flamme, welche bei der Verbrennung von Acetylen (C2H2) mit Sauerstoff (O2) entsteht, erhitzt und miteinander verbunden. Dies kann direkt oder mittels speziell legiertem Schweißstab geschehen.
Anwendungen
Der wirtschaftliche Anwendungsbereich diese Verfahrens ist vorwiegend im manuellen Bereich zu sehen. Die gilt besonders für das Verbindungsschweißen in allen Positionen, insbesondere im Rohrleitungsbau, im Installationsbereich, der Instandsetzung und beim Auftragsschweißen
Werkstoffe
Verschweißt werden können unlegierte und niedrig legierte Werkstoffe, sowie Gusseisen und Nichteisenmetalle. Die maximal sinnvolle Blechdicke geht bis ca. 6mm.
Besonderheiten
Durch die geringe Schweißgeschwindigkeit und der hohen Wärmeeinbringung in das Blech entsteht starker Verzug im Bauteil. Dies sowie die geringe Abschmelzleistung schränken das Verfahren für den Industriellenbereich stark ein.
Die niedrigen Investitionskosten, die einfach Handhabung, die gute Spaltüberbrückbarkeit, die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten und die gute Beobachtbarkeit des Schweißvorganges geben diesem Verfahren auch heute noch sein Berechtigung.
Schweißtechnische Grundausstattung
- Schweißgas
- Flachenwagen
- Druckminderer
- Sicherungsautomaten
- Brennerset
- Zwillingsschläuche
- Reinigungsnadel für die Gasdüse
- Anzünder
- Feuersteine
- Schutzbrille
- Handschuhe
- Arbeitsbekleidung
Weitere Informationen und Anwendungsbeispiele erhalten Sie in Ihrem Gas & More Fachgeschäft in Ihrer Nähe.
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